Geschichte
Bauherr des Caritas-Altenheimes Sankt Albertus Magnus war der Caritasverband für die Diözese Eichstätt. Das Altenheim wurde
am 17. Juli 1983 eröffnet. Es war damals ein großes Anliegen der Vertreter des Landkreises Fürth und vor allem der katholischen
Pfarrgemeinde, dass in Stein eine soziale Einrichtung für ältere Bürger entsteht. Den Planern und Architekten gelang es, in
einer Bauzeit von etwa drei Jahren einen architektonisch eindrucksvollen und optisch harmonischen Gebäudekomplex zu errichten.
Die Räume des Altenheimes sind über vier unterschiedlich große Hauptgeschosse und ein Kellergeschoß verteilt. Ursprünglich
war das Haus für 91 Bewohner konzipiert. Im Erdgeschoss, ersten und zweiten Obergeschoss gab es nur Wohnplätze für rüstige
Heimbewohner (61 Plätze, alle als Wohnappartement). Im dritten Obergeschoß war eine reine Pflegeabteilung (30 Plätze in Doppelzimmern).
Diese räumliche Trennung von Wohn- und Pflegeplätzen änderte sich 1997. Seit dieser Zeit finden sich auf allen Ebenen sowohl
Wohn- als auch Pflegeplätze. Mit den Jahren nahm die Anzahl pflegebedürftiger Menschen im Haus zu. 2003 erfolgte ein Umbau
von 13 Doppelzimmern zu Einzelzimmern. Heute hat das Haus nur noch drei Doppelzimmer. Zudem wurden die Bäder barrierefrei
gestaltet. Seniorengerechtes Wohnen wurde im Einrichtungskonzept umgesetzt.
Zusätzlich zur vollstationären - also dauerhaften - Pflege bieten wir zwei Kurzzeitplegeplätze an. Diese können dann in Anspruch
genommen werden, wenn die pflegenden Angehörigen zum Beispiel wegen eines Urlaubs oder einer Krankheit verhindert sind.
Namenspatron Albertus Magnus
Benannt ist die Einrichtung nach Albertus Magnus (Albert der Große 1193 – 1280). Er gilt als größte deutsche Philosoph und
Theologe des Mittelalters. Er studierte in Padua und wurde dort Dominikaner. Auf seinen Fußreisen, die ihn durch ganz Europa
führten, kam er sicher auch durch Nürnberg, als er zum Beispiel von Würzburg nach Regensburg wanderte.
Der Dominikaner suchte auf seinen Reisen die Klöster seines Ordens auf, um dort Rast zu machen. So steht dieser Heilige uns
auch räumlich nahe. Und unsere Pfarrgemeinde sowie die daran vorbeiführende Straße tragen seinen Namen.
Bis September 1997 lag die Leitung des Hauses in der Verantwortung von Schwestern der Ordensgemeinschaft “Maria der unbefleckten Empfängnis“. Die Schwestern Borromäa Pietrowski, Daniela Hähner, Luzia Neugebauer und Bernarda Boos waren bis März 2006 überwiegend noch in der Seelsorge tätig. Sie wurden im März 2006 vom Mutterhaus nach Cochem zurückgerufen.
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